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Se limpia la película blanquecina de sal que se ha formado sobre el «Juicio Final».
El Vaticano ha iniciado una intervención de mantenimiento sobre el «Juicio Final» de Miguel Ángel, el gran fresco que ocupa el muro del altar de la Capilla Sixtina.
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Reinigung von Michelangelos "Jüngstem Gericht" geht zügig voran
Neue Strahlkraft bis Ostern
Täglich besuchen Tausende Menschen die Sixtinische Kapelle – und schwitzen. Das sorgt für trübe Ansichten von Michelangelos "Jüngstem Gericht". Die aktuelle Reinigung bringt dem berühmten Fresko jedoch seine Strahlkraft zurück.

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Reinigung von Michelangelos "Jüngstem Gericht" …
Die Reinigung von Michelangelos "Jüngstem Gericht" in der Sixtinischen Kapelle schreitet zügig voran. Die Arbeit selbst sei einfach und ginge schnell, erklärte Fabrizio Biferali am Samstag im Vatikan. Er ist als Kurator der Abteilung für Kunst des 15. und 16. Jahrhunderts der Vatikanischen Museen zuständig für die Wandmalerei. Allerdings bedecke das "Jüngste Gericht" eine Fläche von 180 Quadratmetern und bestünde aus 391 Figuren. Zehn Restauratoren arbeiteten sich in zwei Teams vom Gewölbe der Sixtinischen Kapelle nach unten. Ab Ostern soll das berühmte Fresko wieder zu sehen sein.
Bei der außerordentlichen Instandhaltungsmaßnahme wird der weißliche Schleier, der sich auf dem Gemälde gebildet hat, abgelöst. Diese Patina aus Kalziumlaktat, die Milchsäure im menschlichen Schweiß, hat sich an der kühlen Altar- und einzigen Außenwand der Sixtina abgesetzt. Sie beschädige die Malerei zwar nicht, so Biferali, schränke jedoch die Lesbarkeit des Gemäldes ein.
Reinigung mit Japanpapier und ionisiertem Wasser
Durch die Reinigung würden insbesondere die Hell-Dunkel-Kontraste wiederhergestellt. Dafür legten die Restauratoren japanisches Papier auf die Malerei und betupften es mit ionisiertem Wasser. So ließe sich die Patina rückstandslos entfernen, erklärt der Kurator. Künftig solle sichergestellt werden, dass sich der weißliche Schleier gar nicht mehr bilden könne.
Seit der letzten Reinigung des "Jüngsten Gerichts" sind gut 30 Jahre vergangen. Die damalige Jahrhundertrestaurierung erstreckte sich über rund 14 Jahre. Michelangelo selbst schuf das immense Werk, das Christus als Weltenrichter auf eisblauem Hintergrund zeigt, von 1536 bis 1541.
Tausende Besucher besichtigen täglich die Sixtinische Kapelle. Während der Reinigung des Gemäldes bleibt das Gotteshaus, in dem auch der Papst gewählt wird, geöffnet. Eine Plane, die eine Abbildung des Werkes zeigt, bedeckt das für die Arbeiten benötigte Gerüst.
Quelle:
KNA